Apr 25

Neuer Trend: Die Flüssigtapete

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panthermedia.net Marc Dietrich

In Japan ist sie schon seit 350 Jahren bekannt – in Deutschland erobert sie jetzt den Markt: die Flüssigtapete. Sie besteht aus einem Naturstoff wie Baumwolle, einem Effektmaterial sowie einem lösemittelfreien Trockenklebemittel. Sie hat den großen Vorteil, dass sie sich leicht reparieren lässt. Flecken an der Tapete sind kein Thema mehr. Pullower für die Wände wird die Flüssigtapete auch genannt. Sie schafft ein behagliches Zuhause und ist in verschiedenen Varianten erhätlich.

Im Zuge des naturnahen Wohnens wird die Flüssigtapete in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen. Sie hat einige Vorteile gegenüber herkömmlichen Tapeten, ist jedoch nicht für alle Untergründe gut geeignet. Wer die Wände gut vorbereitet, wird mit der Flüssigtapete gute Erfahrungen machen.

Vorteile der Flüssigtapete

Die Flüssigtapete ist eine völlig neue Form der Tapete. Sie besteht aus Baumwolle oder einem anderen Naturstoff wie z. B. Jute. Ein Effektmittel wird hinzugegeben, das für die unterschiedliche Struktur der Tapete verantwortlich ist. So ist ein Streifenmuster ebenso denkbar wie eine Tapete mit Glitzereffekt. Für den guten Halt sorgt das lösemittelfreie Trockenklebemittel. Diese Tapete hält die Wärme gut, deshalb wird sie auch als "Wandpullower" bezeichnet. Sie lässt sich leicht reparieren, indem man die betreffende Stelle mit Wasser einweicht und einfach wieder glatt streicht. Auch Flecken können so leicht ausgebessert werden. 

Nachteile der Flüssigtapete

Eine Flüssigtapete ist zwar im Alt- wie Neubau gut anzubringen. Allerdings muss der Untergrund gleichmässig weiß sein. Ebenso dürfen keine größeren Unebenheiten vorhanden sein. Man muss also dafür sorgen, dass zuerst die Wand gut verputzt bzw. grundiert wird, bevor die Flüssigtapete aufgetragen werden kann. Doch diese zusätzliche Arbeit lohnt sich. Man wird mit einer Tapete belohnt, die ein urgemütliches Zuhause schafft. 

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